Neues Kapitel

Heute werde ich sentimental. Heute Morgen bin ich das letzte Mal zu Fuß zur Arbeit gegangen, durch die Nordstadt. ❤ Meine Heimat seit 5 Jahren. Das war ein merkwürdiges Gefühl. Zum letzten Mal bin ich den Menschen begegnet, denen ich jeden Morgen begegnet bin. Der Kioskbesitzer oben an der Ecke, der anscheinend nie geschlossen hat.
Der Friseur, der jeden Morgen freundlich winkt. Der Mann, der mit seinem Auto die Ware der Konditorei abholt. Die zwei Männer in den Anzügen, die in der Nordstadt ihre Autos parken und dann in die Stadt gehen. Die Verkäuferin in der Bäckerei, die Friseurin, die morgens in ihrem Laden erstmal ein Zigarettchen raucht. Nie habe ich großartig mit einem von ihnen kommuniziert, trotzdem waren sie verlässlich jeden Morgen da.
Aber auch zum letzten Mal sich Höchsten rauf und runter quälen, und Höchsten heißt nicht umsonst Höchsten. 😉
Ab Februar wird der Zug mich dann zur Arbeit bringen.
Nächste Woche geht es los. Speed-Renovierung. Vermutlich werde ich jeden Tag früher aufstehen, wie wenn ich zur Arbeit gehe. Wer mich kennt, weiß, was das für mich bedeutet 😀 😉
Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die mir die Daumen gedrückt haben, gut zugeredet haben und vor allem ein offenes Ohr hatten für mich und meine angeschlagenen Nerven auf dem Weg zu unserer Eigentumswohnung.
Hoffentlich warten nun keine bösen Überraschungen mehr auf uns.
Also, vielen, vielen Dank! ❤
Ich hoffe, ich werde mich in Langerfeld so wohl fühlen, wie in der schönen Nordstadt. Auf jeden Fall freue ich mich auf neue Menschen, die mir jeden Morgen begegnen.
Wenn ich aus dem Renovierungs-Urlaub zurück bin werde ich dann „Sway“ nachholen (wenn es denn dann auch läuft), ebenso wie die restlichen Hausaufgaben, die bis dahin sich sammeln werden.

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Auch das noch …

Das könnte jetzt wohl meine Standard-Überschrift werden.
Ich könnte auch nochmal die abgeschaltete Heizung, meine dadurch, mal wieder eiskalten Glieder und den leichten Duft von Moder aus unserem alten Büro ausführen, der über den Flur zieht, aber ich will mal nicht so sein. 😉
Dieses Mal habe ich vor Weihnachten schon einmal nachgesehen, was da im neuen Jahr so auf uns wartet. „Sway“. Nie von gehört, also habe ich gegoogelt und wie sunrise direkt den Wikipedia-Eintrag gefunden, wo erwähnt wird, dass dieser Dienst datenschutzrechtlich bedenklich ist. Da war die Freude gleich noch viel größer!! (Ich komme übrigens seit neuestem aus der Ironie und dem Sarkasmus nicht mehr heraus auf diesem Blog, man möge es mir verzeihen. 😉 )
Aber es gibt ja was Neues. Ich muss nicht den 5. Account anlegen, den ich nicht möchte. Ich muss eine E-Mail Adresse anlegen, die ich nicht möchte. Toll. Das motiviert. Insgesamt Passwort Nummer 8 dann übrigens. Nur bei den Kurs-relevanten Diensten! Abgesehen von den anderen üblichen Passwörtern in meinem Alltag.
Ob Sway sich dann wie Keeeb auch direkt ein Profilbild aussuchen wird, ohne Freigabe meinerseits?
Ich höre schon die Stimmen, die sagen, dass Facebook datenschutzrechtlich auch nicht das Wahre ist. Das stimmt auch. Aber, hey, ich kenne mich dort aus, ich kenne die Einstellungen und am aller, aller Wichtigsten: Ich gebe dort freiwillig meine Daten preis!
Ich merke gerade selbst nochmal, dass mein Blog von positiv und bejahend zu Social Media auf eher negative „Feelings“ umgesprungen ist. Ich finde es einfach bedenklich, dass alle sich bei so vielen Diensten anmelden müssen. Wir sprechen von Faktencheck und vor allem Datenschutz und sollen überall plötzlich Fußabdrücke hinterlassen?
Aber was mache ich mir Gedanken darum? Sway ist ja sowieso derzeit von der Stadt aus gesperrt. Also, wenn das mal kein Zeichen ist … Auch ich weigere mich das auf meinem privaten Smartphone zu umgehen. Das wird schon genug für die Facebookseite der Bibliothek eingespannt. Ich werde dann also einen richtigen Beitrag zu Sway erstellen, wenn die Stadt alles freigeschaltet hat… Es bleibt spannend … 😉

Keeeb on …

Montagmorgen, 7.20 Uhr. Der Wecker klingelt zum 20. Mal. Wie jeden Morgen geht der erste, wache Griff zum Handy. Seit ein paar Wochen sehe ich dann, unter anderem direkt die Mail mit der neuen Wochenaufgabe. Alleine die Überschrift lässt mich mit den Augen rollen. „Kuratierungsdienste“. Hilft ja nichts. Aufstehen, fertig machen, ab zur Arbeit.
Im Ersatz-Büro angekommen setze ich mich auf meinen kalten Platz. Wenn der Hausmeister nicht alle drei Tage angerufen wird zum Heizung entlüften, funktioniert die nämlich nur bei Tammy vorne. Wie war das nochmal mit Sitzheizung?! 😉
Dann geht es wieder los. Das Gebohre. Reißen die den Anbau doch noch ab? So klingt es jedenfalls. All day long! Ständig knallt Schutt an die Scheibe, das ständige Aufschrecken wärmt mich wenigstens etwas. Ich schreie die Buchhändlerin am Telefon an um den Lärm zu übertönen und lese mir danach den Rest zur Überschrift „Kuratierungsdienste“ durch.
What? Noch nie von gehört. Das soll hilfreich sein? Neeee. Mache ich Mittwoch. Stets in der Hoffnung, dass dann die Handwerker fertig sind. Gefühlt sitzt einer von ihnen mir nämlich gleich mitsamt Bohrer auf dem Schoß. Durchbruch.
Zurück zur Aufgabe der Woche.
Wenn ich richtig gezählt habe ist das jetzt der 7. Account zu dem wir „gezwungen“ werden. „Gezwungen“ in Anführungsstrichen, weil ich zumindest 3 davon schon vorher hatte. Noch ein Dienst mehr, der mir dann ständig uninteressante Mails schickt.
Ich habe mich also vorhin bei Keeeb angemeldet. Ich weiß jetzt warum ich davon noch nie gehört habe. Weil es aus meiner Sicht keiner braucht, ähnlich wie Twitter. 😉
Aber das bleibt ja, wie immer, jedem selbst überlassen, was er für sinnvoll erachtet und was nicht. Erstmal war ich, genau wie die liebe Tammy sehr erschrocken darüber, dass Keeeb automatisch mein Profilbild von WordPress übernommen hat, ohne zu fragen. Das finde ich überhaupt nicht cool!
Dann ging es los. Themen, Seiten, Keeebies erstellen. Es hat gut eine Stunde gedauert, bis wir uns da durchgearbeitet haben. Nebenbei erwähnt, die Aufmachung finde ich gelungen. Es ist hübsch anzusehen, aber die handhabung war alles andere als leicht herauszufinden. Nun bin ich ja generell ein „affiner“ junger Mensch, der sich gerne mit Social Media, Fakten checken und co beschäftigt und interessiert ist. Aber Keeeb hat mich auf die Probe gestellt. Hand aufs Herz. Wer wird das in seinem Alltag nutzen? Ich definitiv nicht.
Sammlungen anlegen. Wovon denn? Was soll ich denn da sammeln? Alles was mich interessiert suche ich mir auf anderen Diensten zusammen und brauche ich auch nicht zwingend sammeln, weil das Internet ist schnelllebig. Kommt doch eh ständig was neues interessantes. Übrigens, dadurch, dass ich nach was gesucht habe, was ich „sammeln“ könnte sah ich auf unserer Homepage, dass der Romanraum morgen geschlossen ist wegen der Baustelle. Hätte ich so nicht gewusst. Vielleicht sollte man eher nochmal über andere Kommunikationswege hier nachdenken, bevor wir anfangen irgendwelche alten Internetbeiträge zu sammeln.
Werde ich hier etwas sarkastisch und fies? Ja, vielleicht. Aber, wenn ich schon jetzt Blogschreiberin bin und meine Gedanken teilen soll, dann auch meine wirklichen und ehrlichen.
Achso. Einsatzmöglichkeiten in der Bibliothek. Sehe ich nicht. RSS, ja. Keeeb, nein. Wieviele von unseren Lesern sind bei Keeeb?! Wieviele Kollegen werden das im Alltag noch nutzen?! Meine persönliche Meinung. Wenn mir jemand das Gegenteil beweisen kann, gerne. 🙂
Übrigens, noch als Schlusswort: Bei Pinterest bin ich ganz freiwillig angemeldet. Die nerven auch tierisch mit ständigen Mails, aber zur Inspiration durchaus gelungen.
Einfach gehaltene Oberfläche mit der Möglichkeit Bilder zu sammeln. Much more easy peasy als Keeeb-Sammlungen anzulegen. 😉

Fakten checken 2.0

Puuuuh. Liebe Fachstelle. Ich hätte es ja lieber anders herum gehabt. Erst die eher „trockene“ Thematik und dann den Spaß mit Snapchat, Instagram und Co 😉
Quasi als Belohnung.
Jetzt schwindet an manchen Montagen meine Motivation.
Trotzdem war diese Wochenaufgabe nicht uninteressant. Ich drucke mir das tatsächlich jetzt immer aus, seitdem Aufgaben kommen, die ich nicht „locker flockig ausm Ärmel“ mache, wie die Plattformen bisher. Ich kann es auf Papier irgendwie besser lesen, markieren und bearbeiten.

Von Fake-News habe ich natürlich schon viel mitbekommen, ich bin ja schließlich viel auf Facebook unterwegs. Dort tummeln sich so einige Falschmeldungen. Gerne auch falsche Gewinnspiele. Ob ich nun selbst schon mal darauf reingefallen bin, keine Ahnung. Nicht wissentlich zumindest. (Gewinnspiele mache ich eh sehr, sehr selten mit.) Dank dem super Tipp von meiner lieben Kollegin Tammy habe ich vor längerer Zeit auf Facebook die Seite „Zuerst denken – dann klicken“ abboniert.
Die klären einen sehr gründlich recherchiert und sehr verständlich über Falschmeldungen auf. Dadurch bin ich oft schon vorgewarnt, wenn mir komische Gewinnspiele und Aufreger begegnen.
Mit Falschmeldungen in sozialen Netzwerken hatte ich zum ersten Mal zu tun als Tammy mir zu dieser Seite riet tatsächlich. Da habe ich das erste Mal mir bewusst gemacht wie viel Fake auf Facebook rumgeistert. Das nicht alles richtig ist, was da so gepostet wird, war mir zwar klar, aber manches Ausmaß nicht.
Falschmeldungen in sozialen Netzwerken haben auch eine Bedeutung für Bibliotheken, weil wir wissen sollten, wie man eine Falschmeldung von einer richtigen Meldung unterscheiden kann. Wir vermitteln Informationen, aber bitte keine falschen!
Die in der Lektion gezeigten Tools können mir in Zukunft helfen, weil ich gerne Dingen auf den Grund gehe. Ich tummel mich auch viel auf Youtube, da wird mir bestimmt der Youtube DataViewer mal nützlich sein. Ich kann mit den gezeigten Tools mir selbst vielleicht einen Überblick verschaffen, was echt ist und was nicht, ohne mich auf diverse Facebook-Meinungen verlassen zu müssen. Und Meinungen, puh, da gibt es viele, viele, viele in den sozialen Netzwerken 😉
Die Hoaxmap fand ich im Übrigen auch sehr interessant. Wenn ich das richtig verstanden habe werden dort Fake-News zum Thema „Flüchtlingskrise“ gesammelt und widerlegt. Gut gemachte Seite mit übersichtlicher Karte.

Fazit: Diese Aufgabe hat mich erst so gar nicht angesprochen, im Nachhinein aber freu ich mich zu wissen, wie ich mir, mit welchen Tools selbst helfen kann im Bezug auf Falschmeldungen und geklauten Thumbnails. 🙂

 

RSS – was???

RSS-Feeds?? Ohweh. So planlos wie mein Bitmoji auf meinem Beitragsbild da oben über meinen Schreibtisch läuft, so planlos wuselte ich mich durch RSS-Feeds.
Bisher war ich bei allem relativ fit, aber dieses mal fühlte ich mich überfordert. Ohne meine Tammy hätte ich da noch Stunden dran gesessen vermutlich.
Natürlich hatte ich davon schon gehört, ich erinnere mich da dunkel an eine Web 2.0 Schulung vor Jahren, wo das auch mal Thema war. Für mich ist es allerdings immer uninteressant gewesen. Was mich interessiert verfolge ich auf diversen sozialen Netzwerken. Ja, ich ertappe mich sogar dabei, wenn ich Öffnungszeiten suche erst auf der Facebookseite eines Unternehmens danach zu gucken, als auf einer Homepage.
Auch Bibliotheken, die mich interessieren verfolge ich auf diesen Kanälen und mir persönlich reicht das auch. Irgendwo muss ich eine Informationsflut-Grenze für mich ziehen. 😉
Aber ich habe es natürlich trotzdem getan! Zunächst werkelte ich bei meinen Widgets rum. Erst das Falsche eingefügt, nichts mehr verstanden mit externen RSS und Atom-Feeds?! Hä? Okay, dann doch das da drunter. Langsam erschloss es sich mir. Wobei, so ganz blicke ich da immer noch nicht durch.
Dann habe ich mir einen Account bei „Feedly“ angelegt. Das ging sehr einfach und schnell. Als erstes die Fachstelle abonniert. Plötzlich sollte ich bei jeder weiteren Suche für einen geringen Beitrag meinen Account upgraden, hey sogar mit 30% Rabatt! Toll! Wollte ich trotzdem nicht, also habe ich eine ganze Weile herum geklickt bis ich rausfand wo ich suchen kann ohne ständige Upgrade-Hinweise. 😀
Ich finde es durchaus eine tolle Möglichkeit gewünschte Infos zusammenzufassen und höre von vielen Kollegen, dass man damit wunderbar Neuerscheinungen verfolgen kann. Ich persönlich werde es wohl weder dienstlich, noch privat nutzen.
Viele kündigen übrigens ihre neuesten Blogbeiträge auf Facebook an, also gehen sie ja auch ohne Feed nicht an mir vorbei, wenn es mich interessiert. 😉
Es als Bibliothek anzubieten finde ich dennoch sinnvoll! Gibt doch immer Menschen die es nutzen und die wir auch auf diese Art erreichen können, woll?! 🙂

Snapchat für Fortgeschrittene

Darauf habe ich mich ja lange gefreut! Snapchat. Diese App habe ich schon länger auf meinem Smartphone installiert. Weit vor Instagram. Snapchat mag ich sehr. Viel besser als Twit… Okay, mittlerweile wissen glaube ich alle Bescheid über meine Twitter-Abneigung 😉
Zu Snapchat kam ich, weil ich mich wunderte wo auf Facebook plötzlich diese ganzen Bilder mit den Hundeohren herkamen. Überall tauchten Fotos auf von jungen Menschen, die Hundeohren hatten und die Zunge rausstreckten. Das wollte ich auch!! 😀
Also habe ich recherchiert und rausgefunden, dass Snapchat jetzt der neueste Schrei ist und ich da diesen Hundefilter finde.
Schnell war die App installiert. Alles andere ging gar nicht mal so schnell. Ich kannte kaum jemanden der Snapchat nutzte, musste mich also selbst durchwuseln und das fiel mir schwer. Bis ich das Konzept mit den paar Sekunden Aufnahmen und den 24 Stunden Storys verstanden habe … Dabei wollte ich doch einfach nur den Hundefilter! Den zu finden hat noch viel länger gedauert. Zwischenzeitlich hatte ich aufgegeben Snapchat verstehen zu wollen. Irgendwann jedoch habe ich es nochmal versucht und mich mit ein paar Leuten dazu ausgetauscht und siehe da, wenn man dran bleibt, versteht man irgendwann auch Snapchat 😉
Und plötzlich eröffnete sich eine neue Welt. Es gibt ja gar nicht nur den Hundefilter, nein! Es gibt auch noch viel bessere Sachen! Ich kann zum Nerd werden, zum Hasen, zur Fledermaus, zum tanzenden Huhn, zum Blumenmädchen und vielem mehr. Eine tolle Entdeckung! Wie unfassbar gut meine Haut immer aussieht, wie blau und groß meine Augen und je nach Filter kommt mein Lippenstift toll zur Geltung! Wow. Selbstverständlich sehe ich in natura etwas anders aus … aber es macht großen Spaß sich mal zu pimpen oder völlig albern zu werden.
Ein Nachteil allerding ist: habe ich einmal eine Nachricht geöffnet, nicht richtig hingesehen und schließe die App, dann ist sie weg. Manchmal kann man Fotos wiederholen, aber Texte sind dann futsch. Das nervt. Für Textmitteilungen bleibe ich da gerne WhatsApp oder Telegram treu. Und der größte Nachteil für mich ist ganz eindeutig, dass Snapchat wahnsinnig viel Akku verbraucht. 5-10 Minuten Snapchat und ich habe locker 20 % weniger und mein Blackberry glüht. Schade!
Für verrückte Fotogrüße finde ich es toll. Die kleinen Jana´s die mit auf meinem Beitragsbild abhängen sind übrigens Bitmojis. Einmal einen Bitmoji erstellt und mit Snapchat verknüpft, kann man viel damit ausprobieren. Zu jeder Lage gibt es einen passenden Bitmoji. Und wenn jemand aus meiner Freundesliste ebenfalls einen erstellt hat, können beide Bitmojis gemeinsame Sachen machen 😀 Ein großer Spaß.
Fazit: Snapchat macht Spaß! Durch Instagram und Facebook nutze ich es eher seltener um dort was zu posten, aber ich verfolge einige Leute und schaue, was die so snappen, oder speicher mir meine Filter-Fotos ab um sie auf anderen Kanälen zu zeigen, ohne, dass sie nach 24 Stunden verschwinden.
Da Snapchat viele junge Leute erreicht fände ich es für die Bibliothek interessant. Heutzutage ist alles so schnelllebig, da passt Snapchat perfekt. Um Veranstaltungen zu begleiten beispielsweise, oder mal 10 Sekunden aus dem Bibliotheksalltag zu snappen, eine schöne Möglichkeit, wie ich finde.

Heute mal ein verwegener Bär mit Nasenpiercing?! 😉 😀

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Instagram für Anfänger

Instagram also. Habe ich mich lange nicht angemeldet. Wieso weiß ich gar nicht so genau. Interessiert hat es mich schon länger, aber der Schritt sich dort anzumelden, der hat gebraucht. Nun, da ich vermutete, dass uns das auf unserer Bibreise noch begegnen wird, dachte ich mir, meld dich mal an und schau dich schon mal um. Zack. Infiziert.
Mit Fotos und Filtern spielen, genau was ich mag. Alles geht übers Bild und ein paar Hashtags dazu, finde ich super. Viel übersichtlicher als Twitter, die Kommentare sind untereinander geordnet und leicht zu finden, sehr gut! 😉
Ich mag das Konzept, dass alles über Bilder geht. Ein Buch spricht einen ja auch oft mehr an wegen einem schönem Cover und nicht weil der Klappentext so besonders geschrieben ist.
Für die Bibliothek stelle ich es mir schwer vor doppelten Content zu posten. Also Content für Instagram und anderen für Facebook.
Vieles was auf Facebook gepostet wird ist bestimmt auch für Instagram interessant und vor allem andersherum auch. Vielleicht könnte man das auch abhängig davon machen welche Zielgruppe einen wo verfolgt. Auf jeden Fall aber plädiere ich für einen Stadtbibliothek Wuppertal Instagram Account. Instagram ist IN! Und ohne Foto braucht man eigentlich auch auf Facebook nichts posten, wie knielanger Damenblog schon schrieb.
Also warum nicht über den Kanal vielleicht noch ganz viele andere Menschen erreichen.
Als es vorhin darum ging die Hausaufgabe zu erfüllen, war ich dann doch froh, dass unsere Azubine mit im Büro saß. So lange habe ich mich mit Instagram noch nicht befasst und weiß jetzt viel mehr, was man mit der App so anstellen kann. Sie gab mir quasi einen „Instagram für Anfänger“ Kurs. Ich habe erst hinterher gelesen, dass wir die Aufgabe in Form von Fotos lösen sollen, aber nachdem sie mir gezeigt hat wie „Boomerang“ funktioniert, hatte ich da viel mehr Spaß dran. Ich hoffe das gilt auch? 🙂

Lampenfieber

Nach meinem Blog zum Thema Zeit, dieses mal was zum Thema Lampenfieber. Durch mein Theater-Abenteuer setze ich mich damit nochmal ganz neu auseinander. Vor den Aufführungen sieht man es ganz deutlich, wie unterschiedlich das Verhalten ist. Die einen sind ganz cool und gelassen, die anderen wirbeln etwas durch die Gegend und dann gibt es noch mich, die gar nicht mehr weiß was sie machen soll 😉

Ich erinnere mich noch gut an meine Schulzeit. Jedes Referat, jede Klassenarbeit war purer Stress. Lampenfieber zeigt sich bei mir immer durch eiskalte Hände, starke Übelkeit, schwitzen und totales durcheinander sein. Also wirklich durcheinander. Total Banane quasi … 😀
Habe mich sogar schon dabei ertappt, wie ich vergesse zu atmen, vor lauter Aufregung.
Meine Abschlussprüfungen waren ein Graus in der Hinsicht. Ebenso beispielsweise das Vorstellungsgespräch für die Ausbildung, oder die mündliche Prüfung am Schluss dieser. Bei diversen Dates hatte ich stets den Weg zur Toilette im Blick, aus Sorge die Übelkeit würde zu stark werden.
Und dann kam ich dieses Jahr auch noch auf die glorreiche Idee einer Laien-Schauspielgruppe beizutreten. 🙈 😀 Jede Probe war schon aufregend, aber nicht vergleichbar mit den Aufführungen. Ich weiß, Lampenfieber gehört dazu, aber ein bisschen weniger wäre schon schön. Immerhin geht das an DEM Tag morgens nach dem Aufstehen schon los …
An was anderes denken funktioniert nur sehr schlecht. In der Schulzeit gab mir meine tolle Mama immer Bachblütentropfen und „spuckte“ mir über die Schulter, mit mäßigem Erfolg. Ich habe schon versucht mich auf eine Kuh Wiese zu denken, Klopftechniken anzuwenden, ein bis zwei Gläschen Sekt vorher zu trinken, die ein oder andere Zigarette (keine Sorge, beides nicht vor dem Vorstellungsgespräch mit 15 liebe Princessave 😉 ), Bachblüten als Tropfen oder als Pastillen, oder meinen Schalter für den Kopf auszuschalten. Nichts hilft so wirklich.
Definitiv war das Laien-Theater trotzdem die richtige Entscheidung! Es macht wahnsinnig viel Spaß und ich springe bei jeder Aufführung wieder über meinen Schatten.
Vielleicht muss ich auch einfach akzeptieren, dass das Lampenfieber zu mir gehört, aber sollte der ein oder andere einen heißen Tipp für mich haben, immer her damit 🙂

Facebook-Junkie

Bei dem Thema diese Woche muss doch glatt meine Büro-Teetasse nochmal als Beitragsbild herhalten. Endlich Facebook! Juchu! Etwas womit ich mich ganz gut auskenne und ganz viel dolle lieber mag als Twitter … 😉
Irgendwie finde ich es trotzdem komisch die Aufgabe zu beantworten als selbst Mitwirkende an der Facebook-Seite der Stadtbibliothek. Seit den Anfängen im Jahr 2010 bin ich dabei. Ich habe also im Alter von 17 Jahren angefangen Facebook für die Stadtbibliothek zu gestalten. Damals von einem ehemaligen Kollegen und mir ins Leben gerufen, mit Beiträgen, die wahnsinnig unspannend waren 😀
Für die Zeit damals war ich altersmäßig auch passend nah an einer, der Zielgruppen dran. Heute empfinden die meisten 17-Jährigen Facebook eher als out, meiner Erfahrung nach. Seitdem die Eltern dort angemeldet sind, ist es uninteressant geworden für die Jugendlichen sage ich immer. Nicht falsch verstehen, es gibt noch genug in dem Alter, die dort angemeldet sind, aber die folgen eher weniger Bibliotheken, das zeigt sich auch sehr deutlich in unserer Statistik.
Die „Jugend“ erreicht man, meiner Meinung nach über andere Kanäle. Aber es gibt ja noch genügend Menschen aller anderen Altersklassen, die wir erreichen können und wollen!
In der Aufgabe steht, ich soll mir Seiten anderer Bibliotheken ansehen. Nun, das tue ich eh sehr regelmäßig, schließlich wollen wir ja auf dem Laufenden bleiben, was die anderen Bibliotheken posten. Die Seiten sind alle ähnlich aufgebaut. Es geht sehr viel um die Veranstaltungen, Medien zu gerade aktuellen Themen, „Hinter den Kulissen“ u.s.w. Letzteres kommt grundsätzlich gut an. Wenn Personen zu sehen sind, noch viel mehr, als ohne. Manchmal gibt es Interaktionen, manchmal nicht. Es kommt sehr auf den Post an und ob er eventuell auch die Leute direkt anspricht sich zu beteiligen.
Facebook ist ein sehr gutes Instrument um die Follower auf unser großes und tolles Angebot aufmerksam zu machen! Oft erreichen uns Fragen über Facebook, per privater Nachricht, die andere lieber noch am Telefon stellen. Also es ist definitiv eine Möglichkeit mit den Menschen in Kontakt zu treten und zu zeigen, was wir anbieten und können. Man erreicht sie ganz anders als über eine Homepage beispielsweise und gibt ihnen die Möglichkeit sich mit einzubringen und direkt Fragen zu stellen.
An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei meiner lieben Kollegin knielanger Damenblog bedanken, für die tolle Zusammenarbeit, seit vielen Jahren, die immer wieder großen Spaß macht! 🙂 Und natürlich bei allen Kollegen und Kolleginnen, die uns stets unterstützen als Fotografen, Ideengeber, Model und bei allen, die uns regelmäßig mit Input versorgen.

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