Über den Wolken …

… ist die Freiheit grenzenlos, bis man in Speichergrößen kommt, die gebührenpflichtig werden. 😀
Clouds und Co. Ein Thema wo ich schon Erfahrungen gesammelt habe, aber ich beginne von vorne.
Irgendwann sprachen sie alle davon. „Habe ich in der Cloud gespeichert.“ Aha?! Wie jetzt?
Das erste Mal so richtig in Kontakt, kam ich damit vor zwei Jahren an Weihnachten. Die ganze Familie war da und wir stellten uns alle auf fürs alljährliche Foto. Mein Cousin, top modern, baute seine Kamera auf und löste aus mit seinem iPad. Danach konnten wir uns die Fotos gleich auf dem iPad anschauen. Aber natürlich wollten wir die Fotos auch alle selbst haben, auf unseren Smartphones. Dann ging es los. „Kein Problem, ich lade die in die Cloud“. Gesagt, getan. Leider funktionierte da aber gar nichts. Ich hörte nur noch: „Freigabe, hä, verstehe ich nicht, Passwort so und so, mist, mein Handy ist abgestürzt, also ich habe keinen Zugriff…“ Alle durcheinander. Ende vom Lied war, dass er uns allen das Foto per Mail oder WhatsApp geschickt hat. 🙂
Für mich, wäre so eine Cloud mit Sicherheit sehr praktisch. Ich denke da an die Zeit, als man mir meine Handtasche geraubt hat. Alle Fotos auf meinem Handy waren natürlich mit weg. Hätte ich sie automatisch immer in einer Cloud gespeichert, wäre das kein Problem gewesen, aber irgendwas sträubt sich da was in mir. Ich kann es gar nicht genau festmachen. Wahrscheinlich, weil dann halt alle meine Bilder im World Wide Web schweben und nicht „safe“ auf meinen Endgeräten zu Hause. Das Gefühl beunruhigt mich. Also doch erstmal weiter, alle zwei Jahre mal (viel zu wenig, ich weiß…) die Fotos vom Handy auf die Festplatte ziehen und besser darauf aufpassen.
Was ich aber seit ca 2 1/2 Jahren pflege ist der Google Kalender und die Google Notes.
Als ich mit meinem Freund zusammenzog, haben wir es mit Papier-Kalendern, klassisch in der Küche versucht. Ähnlich die klassischen Einkaufszettel, die stets vergessen wurden.
Wir sind gescheitert.
Heute schreiben wir unsere Termine in den Google Kalender. Das wird synchronisiert und wir haben beide jederzeit mit unseren Smartphones Einblick auf unsere jeweiligen Termine. Das ist super!! Genauso läuft es mit der Einkaufsliste. Wenn ich weiß, er fährt einkaufen und mir fällt noch was ein, dann schreibe ich das in die Google Notes-Liste und er sieht das auf seinem Smartphone. Super praktisch!! Da bin ich Fan von.
Fazit: Das Internet soll meine Bilder nicht alle kennen, aber was ich noch ausm Aldi brauche, das geht klar 😉
Genau nach diesem Prinzip, kann ich mir schon vorstellen, die Kommunikation mit Kollegen zu vereinfachen. Gerade, da wir ja breit verteilt sind in ganz Wuppertal. Statt E-Mail zum Beispiel. Geht einfach schneller. Man kann „Aufgaben“ erstellen und abhaken und alle Beteiligten können das abrufen und sehen.
Die Teamablage ist doch eigentlich dasselbe Prinzip, nur halt nicht im Web.
Was natürlich gar nicht geht, sind Kundendaten in Clouds.
Zum Schluss: Selbstverständlich konnte ich nicht mit der Cloud arbeiten und sie mir anschauen, da sie *Trommelwirbel* … die Spannung steigt ….: Gesperrt ist! 😀
Mehr brauche ich dazu nicht mehr schreiben, denke ich. 😉

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Neues Kapitel

Heute werde ich sentimental. Heute Morgen bin ich das letzte Mal zu Fuß zur Arbeit gegangen, durch die Nordstadt. ❤ Meine Heimat seit 5 Jahren. Das war ein merkwürdiges Gefühl. Zum letzten Mal bin ich den Menschen begegnet, denen ich jeden Morgen begegnet bin. Der Kioskbesitzer oben an der Ecke, der anscheinend nie geschlossen hat.
Der Friseur, der jeden Morgen freundlich winkt. Der Mann, der mit seinem Auto die Ware der Konditorei abholt. Die zwei Männer in den Anzügen, die in der Nordstadt ihre Autos parken und dann in die Stadt gehen. Die Verkäuferin in der Bäckerei, die Friseurin, die morgens in ihrem Laden erstmal ein Zigarettchen raucht. Nie habe ich großartig mit einem von ihnen kommuniziert, trotzdem waren sie verlässlich jeden Morgen da.
Aber auch zum letzten Mal sich Höchsten rauf und runter quälen, und Höchsten heißt nicht umsonst Höchsten. 😉
Ab Februar wird der Zug mich dann zur Arbeit bringen.
Nächste Woche geht es los. Speed-Renovierung. Vermutlich werde ich jeden Tag früher aufstehen, wie wenn ich zur Arbeit gehe. Wer mich kennt, weiß, was das für mich bedeutet 😀 😉
Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die mir die Daumen gedrückt haben, gut zugeredet haben und vor allem ein offenes Ohr hatten für mich und meine angeschlagenen Nerven auf dem Weg zu unserer Eigentumswohnung.
Hoffentlich warten nun keine bösen Überraschungen mehr auf uns.
Also, vielen, vielen Dank! ❤
Ich hoffe, ich werde mich in Langerfeld so wohl fühlen, wie in der schönen Nordstadt. Auf jeden Fall freue ich mich auf neue Menschen, die mir jeden Morgen begegnen.
Wenn ich aus dem Renovierungs-Urlaub zurück bin werde ich dann „Sway“ nachholen (wenn es denn dann auch läuft), ebenso wie die restlichen Hausaufgaben, die bis dahin sich sammeln werden.

Keeeb on …

Montagmorgen, 7.20 Uhr. Der Wecker klingelt zum 20. Mal. Wie jeden Morgen geht der erste, wache Griff zum Handy. Seit ein paar Wochen sehe ich dann, unter anderem direkt die Mail mit der neuen Wochenaufgabe. Alleine die Überschrift lässt mich mit den Augen rollen. „Kuratierungsdienste“. Hilft ja nichts. Aufstehen, fertig machen, ab zur Arbeit.
Im Ersatz-Büro angekommen setze ich mich auf meinen kalten Platz. Wenn der Hausmeister nicht alle drei Tage angerufen wird zum Heizung entlüften, funktioniert die nämlich nur bei Tammy vorne. Wie war das nochmal mit Sitzheizung?! 😉
Dann geht es wieder los. Das Gebohre. Reißen die den Anbau doch noch ab? So klingt es jedenfalls. All day long! Ständig knallt Schutt an die Scheibe, das ständige Aufschrecken wärmt mich wenigstens etwas. Ich schreie die Buchhändlerin am Telefon an um den Lärm zu übertönen und lese mir danach den Rest zur Überschrift „Kuratierungsdienste“ durch.
What? Noch nie von gehört. Das soll hilfreich sein? Neeee. Mache ich Mittwoch. Stets in der Hoffnung, dass dann die Handwerker fertig sind. Gefühlt sitzt einer von ihnen mir nämlich gleich mitsamt Bohrer auf dem Schoß. Durchbruch.
Zurück zur Aufgabe der Woche.
Wenn ich richtig gezählt habe ist das jetzt der 7. Account zu dem wir „gezwungen“ werden. „Gezwungen“ in Anführungsstrichen, weil ich zumindest 3 davon schon vorher hatte. Noch ein Dienst mehr, der mir dann ständig uninteressante Mails schickt.
Ich habe mich also vorhin bei Keeeb angemeldet. Ich weiß jetzt warum ich davon noch nie gehört habe. Weil es aus meiner Sicht keiner braucht, ähnlich wie Twitter. 😉
Aber das bleibt ja, wie immer, jedem selbst überlassen, was er für sinnvoll erachtet und was nicht. Erstmal war ich, genau wie die liebe Tammy sehr erschrocken darüber, dass Keeeb automatisch mein Profilbild von WordPress übernommen hat, ohne zu fragen. Das finde ich überhaupt nicht cool!
Dann ging es los. Themen, Seiten, Keeebies erstellen. Es hat gut eine Stunde gedauert, bis wir uns da durchgearbeitet haben. Nebenbei erwähnt, die Aufmachung finde ich gelungen. Es ist hübsch anzusehen, aber die handhabung war alles andere als leicht herauszufinden. Nun bin ich ja generell ein „affiner“ junger Mensch, der sich gerne mit Social Media, Fakten checken und co beschäftigt und interessiert ist. Aber Keeeb hat mich auf die Probe gestellt. Hand aufs Herz. Wer wird das in seinem Alltag nutzen? Ich definitiv nicht.
Sammlungen anlegen. Wovon denn? Was soll ich denn da sammeln? Alles was mich interessiert suche ich mir auf anderen Diensten zusammen und brauche ich auch nicht zwingend sammeln, weil das Internet ist schnelllebig. Kommt doch eh ständig was neues interessantes. Übrigens, dadurch, dass ich nach was gesucht habe, was ich „sammeln“ könnte sah ich auf unserer Homepage, dass der Romanraum morgen geschlossen ist wegen der Baustelle. Hätte ich so nicht gewusst. Vielleicht sollte man eher nochmal über andere Kommunikationswege hier nachdenken, bevor wir anfangen irgendwelche alten Internetbeiträge zu sammeln.
Werde ich hier etwas sarkastisch und fies? Ja, vielleicht. Aber, wenn ich schon jetzt Blogschreiberin bin und meine Gedanken teilen soll, dann auch meine wirklichen und ehrlichen.
Achso. Einsatzmöglichkeiten in der Bibliothek. Sehe ich nicht. RSS, ja. Keeeb, nein. Wieviele von unseren Lesern sind bei Keeeb?! Wieviele Kollegen werden das im Alltag noch nutzen?! Meine persönliche Meinung. Wenn mir jemand das Gegenteil beweisen kann, gerne. 🙂
Übrigens, noch als Schlusswort: Bei Pinterest bin ich ganz freiwillig angemeldet. Die nerven auch tierisch mit ständigen Mails, aber zur Inspiration durchaus gelungen.
Einfach gehaltene Oberfläche mit der Möglichkeit Bilder zu sammeln. Much more easy peasy als Keeeb-Sammlungen anzulegen. 😉

Lampenfieber

Nach meinem Blog zum Thema Zeit, dieses mal was zum Thema Lampenfieber. Durch mein Theater-Abenteuer setze ich mich damit nochmal ganz neu auseinander. Vor den Aufführungen sieht man es ganz deutlich, wie unterschiedlich das Verhalten ist. Die einen sind ganz cool und gelassen, die anderen wirbeln etwas durch die Gegend und dann gibt es noch mich, die gar nicht mehr weiß was sie machen soll 😉

Ich erinnere mich noch gut an meine Schulzeit. Jedes Referat, jede Klassenarbeit war purer Stress. Lampenfieber zeigt sich bei mir immer durch eiskalte Hände, starke Übelkeit, schwitzen und totales durcheinander sein. Also wirklich durcheinander. Total Banane quasi … 😀
Habe mich sogar schon dabei ertappt, wie ich vergesse zu atmen, vor lauter Aufregung.
Meine Abschlussprüfungen waren ein Graus in der Hinsicht. Ebenso beispielsweise das Vorstellungsgespräch für die Ausbildung, oder die mündliche Prüfung am Schluss dieser. Bei diversen Dates hatte ich stets den Weg zur Toilette im Blick, aus Sorge die Übelkeit würde zu stark werden.
Und dann kam ich dieses Jahr auch noch auf die glorreiche Idee einer Laien-Schauspielgruppe beizutreten. 🙈 😀 Jede Probe war schon aufregend, aber nicht vergleichbar mit den Aufführungen. Ich weiß, Lampenfieber gehört dazu, aber ein bisschen weniger wäre schon schön. Immerhin geht das an DEM Tag morgens nach dem Aufstehen schon los …
An was anderes denken funktioniert nur sehr schlecht. In der Schulzeit gab mir meine tolle Mama immer Bachblütentropfen und „spuckte“ mir über die Schulter, mit mäßigem Erfolg. Ich habe schon versucht mich auf eine Kuh Wiese zu denken, Klopftechniken anzuwenden, ein bis zwei Gläschen Sekt vorher zu trinken, die ein oder andere Zigarette (keine Sorge, beides nicht vor dem Vorstellungsgespräch mit 15 liebe Princessave 😉 ), Bachblüten als Tropfen oder als Pastillen, oder meinen Schalter für den Kopf auszuschalten. Nichts hilft so wirklich.
Definitiv war das Laien-Theater trotzdem die richtige Entscheidung! Es macht wahnsinnig viel Spaß und ich springe bei jeder Aufführung wieder über meinen Schatten.
Vielleicht muss ich auch einfach akzeptieren, dass das Lampenfieber zu mir gehört, aber sollte der ein oder andere einen heißen Tipp für mich haben, immer her damit 🙂

Facebook-Junkie

Bei dem Thema diese Woche muss doch glatt meine Büro-Teetasse nochmal als Beitragsbild herhalten. Endlich Facebook! Juchu! Etwas womit ich mich ganz gut auskenne und ganz viel dolle lieber mag als Twitter … 😉
Irgendwie finde ich es trotzdem komisch die Aufgabe zu beantworten als selbst Mitwirkende an der Facebook-Seite der Stadtbibliothek. Seit den Anfängen im Jahr 2010 bin ich dabei. Ich habe also im Alter von 17 Jahren angefangen Facebook für die Stadtbibliothek zu gestalten. Damals von einem ehemaligen Kollegen und mir ins Leben gerufen, mit Beiträgen, die wahnsinnig unspannend waren 😀
Für die Zeit damals war ich altersmäßig auch passend nah an einer, der Zielgruppen dran. Heute empfinden die meisten 17-Jährigen Facebook eher als out, meiner Erfahrung nach. Seitdem die Eltern dort angemeldet sind, ist es uninteressant geworden für die Jugendlichen sage ich immer. Nicht falsch verstehen, es gibt noch genug in dem Alter, die dort angemeldet sind, aber die folgen eher weniger Bibliotheken, das zeigt sich auch sehr deutlich in unserer Statistik.
Die „Jugend“ erreicht man, meiner Meinung nach über andere Kanäle. Aber es gibt ja noch genügend Menschen aller anderen Altersklassen, die wir erreichen können und wollen!
In der Aufgabe steht, ich soll mir Seiten anderer Bibliotheken ansehen. Nun, das tue ich eh sehr regelmäßig, schließlich wollen wir ja auf dem Laufenden bleiben, was die anderen Bibliotheken posten. Die Seiten sind alle ähnlich aufgebaut. Es geht sehr viel um die Veranstaltungen, Medien zu gerade aktuellen Themen, „Hinter den Kulissen“ u.s.w. Letzteres kommt grundsätzlich gut an. Wenn Personen zu sehen sind, noch viel mehr, als ohne. Manchmal gibt es Interaktionen, manchmal nicht. Es kommt sehr auf den Post an und ob er eventuell auch die Leute direkt anspricht sich zu beteiligen.
Facebook ist ein sehr gutes Instrument um die Follower auf unser großes und tolles Angebot aufmerksam zu machen! Oft erreichen uns Fragen über Facebook, per privater Nachricht, die andere lieber noch am Telefon stellen. Also es ist definitiv eine Möglichkeit mit den Menschen in Kontakt zu treten und zu zeigen, was wir anbieten und können. Man erreicht sie ganz anders als über eine Homepage beispielsweise und gibt ihnen die Möglichkeit sich mit einzubringen und direkt Fragen zu stellen.
An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei meiner lieben Kollegin knielanger Damenblog bedanken, für die tolle Zusammenarbeit, seit vielen Jahren, die immer wieder großen Spaß macht! 🙂 Und natürlich bei allen Kollegen und Kolleginnen, die uns stets unterstützen als Fotografen, Ideengeber, Model und bei allen, die uns regelmäßig mit Input versorgen.

Zwei Twitter-Tage später …

… und ich finde es immer noch doof. Ich habe mich wirklich gründlich umgesehen, habe ja sogar die App, die mir auch zu Hause zwitschert, wenn mir zum Beispiel jemand folgt. Ich bin mir allerdings sehr sicher, dass ich so schnell wie möglich dem Vogel den Schnabel verbieten werde. Gibt es eine zeitliche Begrenzung? Wann darf ich mich wieder abmelden?
Ich bin bei Facebook, WordPress, Snapchat, Twitter und Instagram, aber nix ist so unübersichtlich und nutzlos, wie der blaue Vogel. Ich habe oft das Gefühl, dass ich mir die Kommentare erst erarbeiten muss, bis ich da mal rausgefunden habe, wie ich das in die richtige Reihenfolge kriege um zu verstehen wer jetzt wem wat gezwitschert hat.
Nervig! Ja, ja, ja ich weiß. Die Zeit soll es richten, ich muss mich daran gewöhnen, mich reinfinden. Aber was, wenn ich das gar nicht will? Ich finde man kriegt schnell ein Gefühl dafür, ob eine Plattform zu einem passt, oder nicht. Das ist wie eine Wohnungsbesichtigung. Entweder man fühlt sich wohl, oder eben nicht. Twitter hat schon immer ein unwohles Gefühl bei mir persönlich ausgelöst und das hat sich nun nur bestätigt. Auch wenn alle anderen Nutzer sich das genauso erarbeiten müssen, die tun es schließlich freiwillig, weil sie es wollen. Ich nicht! Zu mir passt es nicht.
Ich meine 140 Zeichen! Hallo? Ne SMS hatte sogar mehr Zeichen? Habe eh immer 3 SMS auf einmal geschickt, wie sollen mir da 140 Zeichen reichen? (Nachtrag: Dank knielanger Damenblog  weiß ich nun, dass es ganz aktuell auf 280 aufgestockt wurde, aber ich fürchte, das wird mir trotzdem nicht helfen 😀 )
Kurze Kommunikationswege gut und schön. Aber jetzt mal Hand aufs Herz. Große Zeitungen wie „die Welt“, „die Zeit“, oder viele andere, wenn die ihre kurzen bisher 140-Zeichen-Nachrichten twittern, dann immer mit Link zu dem ganzen, ausführlichen Artikel.
In meinem Freundeskreis kenne ich übrigens genau eine Person die Twitter wirklich nutzt. Und das hauptsächlich zum mitlesen. Eine Person! Mehr out geht doch gar nicht, oder?

Twitter?

Twitter? Ehrlich jetzt? Och neeeeeee. Also ich finde man kann meinem Bild ganz deutlich entnehmen, dass ich mich eher zu anderen Plattformen hingezogen fühle … 😉
Ich habe mich immer gegen Twitter gewehrt. Wozu braucht man Twitter, wenn man doch Facebook hat? Um den Facebook-Link zu tweeten?
Na gut, nun musste es trotzdem sein, was tut man nicht alles fürs Netzworking.
Ich legte mir also in windeseile ein Profil an. Zack, keine 5 Minuten auf Twitter angemeldet ist mein Profil gesperrt. Ich habe Murks gemacht beim verifizieren. Ich Dappes. Also muss Twitter mich anrufen und mir vom Band meinen Verifizierungs-Code runterleiern. Welche Freude.
So, weiter gehts. Profilbild hochladen klappte am PC mal gar nicht. Boaaah ne, jetzt muss ich mir auch noch die App downloaden? Na gut. Über die App funktionierte wenigstens das mit dem Profilbild endlich. Dann ging es ans stöbern. Ich muss zugeben, es ist nicht ganz so schlimm, wie gedacht, aber ein Highlight ist es nun wirklich auch nicht.
Irgendwie finde ich es unübersichtlich und gewöhnungsbedürftig. Gewöhnung. Vielleicht fehlt mir genau die um Twitter eine Chance zu geben, ohne zu murren. Abwarten.
Snapchat oder Instagram wären mir lieber gewesen… Kommt das noch?!

 

Hurra! Ach nee … Doch nicht …

Ein eiskalter Luftzug zieht durch unser Ersatz-Büro, der Handscanner, die Maus, das Telefon, alles eiskalt. Tammy und ich frieren. Aber wie! Die Tür ist zu, die Fenster auch und trotzdem wird es im Büro nicht warm, trotz Heizung. Wir vermuten sogar schon Geisterbesuch 😯
Ich sitze auf meinem Schreibtischstuhl und wünsche mir sehnlichst eine Sitzheizung und eine beheizte Tastatur. Dabei ist ja noch gar nicht tiefster Winter… Vielleicht haben wir auch noch unter dem Jetlag der Zeitumstellung zu leiden?!
Dann widme ich mich der neuen Aufgabe im Netzworking-Kurs. Hurra! Mittlerweile freue ich mich ja sogar auf neue Aufgaben. Dieses mal gestaltet sich das aber eher schwieriger. Mir stellt sich vor allem die Frage: Hätte ich das Impressum und die Datenschutzerklärung nicht schon vor meinen Beiträgen gebraucht?
Tatsächlich auch die erste Aufgabe, wo selbst ich mich dazu ermahnen muss den Text erstmal zu Ende zu lesen. Liegt vielleicht daran, dass das Thema etwas trockener ist, als sich mit kreativen Beiträgen zu beschäftigen.
Aber auch das gehört dazu. Kurz mit der Kollegin ausgetauscht und alles umgesetzt. Jetzt kann munter weiter geschrieben werden und nach einer Tasse Ingwer-Tee, einer voll aufgedrehten Heizung und den Hits der 90er haben uns anscheinend auch alle Geister wieder verlassen und es wird warm im Büro 😉

 

Und es gibt ihn doch …

… den Schalter für den Kopf. Oder?
Erst einmal habe ich mich mit der Frage auseinander gesetzt, ob ich diesen Blog eigentlich in „Du“ oder „Sie“-Form schreiben soll. Habe mich aus dem Bauch raus für die „Du“-Variante entschieden 🙂

Ich weiß, ich weiß … Schon zwei Kolleginnen würden sich über Nagellack-Beiträge freuen, da müsste ich heutzutage eher alte Sachen raussuchen, die Zeit ist im Moment so knapp für tolle Designs…

Zeit. Darum geht es dieses mal schoooon wieder … Liegt vielleicht daran, dass sie derzeit mir durch die Finger rinnt, wie nie zuvor. Heute habe ich es wieder deutlich gemerkt. Erst ging es zur Arbeit (zum Glück zum kurzen Tag!), danach hetzte es mich zur Bank. Der ungefähr 12. Termin dank unserem eventuell, vielleicht Eigentumswohnungskauf und noch immer ist nichts unterschrieben. Nebenbei bemerkt: Krass, wie schwer man es vor allem den jungen Menschen macht Eigentum zu erwerben. Mit Anfang 40 wäre ich Kreditwürdiger als mit Anfang/Mitte 20! Trotz Festverträgen. Und ich dachte immer, jung anfangen wäre super. Ist es wahrscheinlich auch, finden nur die Banken nicht. Verrückt.

Danach ging es über einen Umweg nach Hause. Schnell noch Geschenke besorgen für die Schwester, die morgen (schon wieder) Geburtstag hat, wo ist nur die Zeit geblieben? Theoretisch wäre jetzt der Haushalt dran, der zugegebenerweise derzeit sehr leidet. Dank meinen chronisch verstopften „Nebenhöllen“ lande ich da eher die Zeit auf der Couch, unter der Decke und warte schniefend bis mein Freund das Essen fertig hat 😉 Dann ging es schon weiter zur Theaterprobe, bald ist Aufführung, die Proben sind zeitintensiv und aufregend. Danach noch schnell zum Briefkasten rumfahren um wichtige Post einzuwerfen, wer weiß ob morgen Zeit ist einen Briefkasten aufzusuchen?! Ab nach Hause und eigentlich noch spülen … Neeee, mach ich morgen. Mit meiner Mutter sprach ich gestern noch darüber, ob ich einen Geheimtipp hätte zum Abschalten. Nein, nicht wirklich. Eigentlich gar nicht. Tatsächlich bereiten mir Banken, Notare, Nebenhöllen und Proben derzeit kurze Nächte. Aber eine klitzekleine Geheimwaffe, die habe ich. Man mag es verrückt finden, oder auch nicht. Mein Freund, Elektroniker, gab mir mal ein kleines, für Handtaschen geeignetes Schalterchen mit. „Dann kannst du symbolisch manchmal den Kopf und den Stress abschalten.“ Und ja, manchmal hilft es tatsächlich 😉

Ob es mir bei den finalen Aufregungen, die in naher Zukunft auf mich warten, helfen wird ist fraglich. Aber vielleicht beschert es mir manchmal klitzekleine Momente, die mich von einer akuten Panikattacke ablenken, die mein Zeitmanagement ab und an auslöst. Ansonsten gibt es im Büro gute Entspannungsmusik von Tammy’s Lib-Café zum runterkommen 😉 ❤

Jetzt habe ich mir sogar die Zeit noch genommen, das zu schreiben, aber vielleicht hilft auch das danach mal abzuschalten?! Den Schalter jedenfalls, habe ich immer dabei 🙂

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